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Der Start unserer AIDA-Weltreise mit Kindern begann für uns nicht erst am Hafen in Hamburg, sondern schon zwei Tage vorher. Und rückblickend können wir ganz klar sagen: Diese Entscheidung war eine der besten überhaupt.
Gerade bei einer so langen Reise, erst recht mit Kindern, ist der Anfang total entscheidend – nicht nur organisatorisch, sondern auch emotional natürlich.
Wir sind gemeinsam mit meinen Schwiegereltern nach Hamburg gereist. Sie haben unser komplettes Gepäck mit dem Auto übernommen, während wir ganz entspannt mit dem Zug gefahren sind. Und genau das würde ich wirklich jeder Familie besonders mit Kindern empfehlen, die von weiter weg anreist.
Wir wohnen in Nordhessen, das sind rund 300 Kilometer bis Hamburg. Sich diesen Ankunftsstress direkt am Einschiffungstag zu sparen, war für uns Gold wert. Kein Stau, kein Hetzen, keine Gedanken wie: Hoffentlich kommen wir pünktlich an.
Stattdessen hatten wir Zeit, um anzukommen, durchzuatmen und die Reise mental wirklich beginnen zu lassen. Gerade mit Kindern macht das einen riesigen Unterschied.


Für die Nacht vor der Einschiffung haben wir im JUFA Hotel Hamburg HafenCity übernachtet und das war für uns ein absoluter Volltreffer.
Das Hotel ist total kinderfreundlich, entspannt und perfekt für Familien vor einer Kreuzfahrt. Die Kinder konnten sich Roller ausleihen, es gab einen Indoor-Spielbereich und insgesamt eine Atmosphäre, in der man sofort runterkommt. Genau das, was man braucht, wenn man weiß: Morgen beginnt etwas Großes.
Am Tag vor der Einschiffung haben wir uns den Hamburger Hafen angeschaut. Die Kinder waren gemeinsam mit Oma und Opa im Miniatur Wunderland (absolute Empfehlung, gerade mit Kindern!), während wir in Ruhe essen waren.
Es war mega perfekt und wir hatten gar keinen Zeitdruck, kein festes Programm und konnten Hamburg noch ein wenig genießen. Für uns war das der ideale Übergang vom Alltag und der Aufregung in die anstehende Weltreise.
Und dann war er da: Der Einschiffungstag.
Obwohl wir viel reisen, war diese Aufregung nochmal eine ganz andere. Mir war ehrlich gesagt richtig schlecht vor Aufregung. So viele Monate Vorbereitung, so viele Gedanken, Hoffnungen und Gefühle.
Wir hatten unser Gepäck bereits abgegeben und einen Early Check-in gebucht, auch das würden wir jederzeit wieder machen. Dadurch konnten wir als eine der ersten Familien an Bord gehen, und unsere Kabine war sogar schon fertig.
Der Moment, als wir das Schiff betreten haben, war einfach überwältigend.
Der Kapitän, der Entertainment Manager, der Hoteldirektor und mehrere Offiziere standen Spalier. Dazu ein Seemannschor, Musik und Applaus. Es war ein feierlicher, fast schon magischer Moment. Man hatte wirklich das Gefühl: Jetzt beginnt etwas ganz Besonderes.



Nachdem wir unsere Kabine eingeräumt hatten, kam auch unser Gepäck erstaunlich schnell an. Wir haben uns direkt mit einer anderen Familie getroffen, mit der wir uns vorher schon ausgetauscht hatten.
Erstmal anstoßen, die Kinder haben sofort angefangen, alles zu erkunden, und wir haben gemeinsam das Schiff entdeckt. Dieses erste Gefühl von: Das ist jetzt unser Zuhause – für die nächsten Monate.
Am Abend gab es noch einen Insektenempfang und eine kleine Verabschiedung.
Unsere Freunde haben uns vom Land aus gefilmt, wie wir um 20 Uhr abgelegt haben. Überall Menschen mit Leuchtstäben, die uns zugewunken haben. Ehrlich: absolute Gänsehaut.
Wir hatten eigentlich gedacht, dass abends noch eine riesige Party steigt, aber die Realität war: Alle waren völlig erschöpft. So viele Eindrücke, so viele Emotionen auf einmal. Wir sind nicht lange draußen geblieben und relativ früh ins Bett gegangen. Anders als erwartet, aber echt genau richtig.



Natürlich sind wir mit viel Gepäck gereist.
Viereinhalb Monate, vier Personen, mehrere Klimazonen – von Sommer bis Winter ist alles dabei.
Unser wichtigster Tipp: ineinander stapelbare Koffer. Wir haben die leeren Koffer unter dem Bett verstaut, alles hat perfekt gepasst und wir konnten uns die Kabine richtig gut einrichten.
Zusätzlich haben wir einige praktische Gadgets für die Kabinenorganisation dabei, die uns den Alltag an Bord extrem erleichtern. Nicht nur für eine Weltreise, sondern für jede Kreuzfahrt mit Kindern.
Diese habe ich dir hier direkt verlinkt, falls dich das interessiert.
Der Start unserer AIDA-Weltreise war wirklich total emotional, intensiv und wunderschön. Und vor allem: entspannt. Genau so, wie Reisen mit Kindern sein darf.
Wenn du selbst mit dem Gedanken spielst, eine Kreuzfahrt oder sogar eine längere Reise mit deiner Familie zu machen, kann ich dir nur sagen: Gute Vorbereitung, bewusste Entscheidungen und ein entspannter Start machen den größten Unterschied.
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